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Mit Gas heizen und kochen: Der Sicherheits-Check

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Spektakuläre Unfälle wie die Explosion in einem Wohnhaus in Regensburg, bei der als Ursache eine Gas-Detonation vermutet wird, lösen immer wieder eine Diskussion um die Sicherheit dieses Energieträgers aus. Gasversorgungsunternehmen empfehlen ihren Kunden die regelmäßige Überprüfung von Gasgeräten und -leitungen durch einen Fachmann. Bei Störungen oder Schäden sollten nur der Gasinstallateur oder der Kaminkehrer für Abhilfe sorgen.

Hauseigentümern wird geraten, regelmäßig auf «Hausschau» zu gehen. Dabei sollen sie darauf achten, dass Absperreinrichtungen am Gas-Hausanschluss und an Gaszählern frei zugänglich sind. Frei verlegte Gasleitungen müssen gut befestigt sein und dürfen nicht als Lastenträger zweckentfremdet werden. Besonders an Wand- und Deckendurchführungen und in feuchten und unbelüfteten Räumen müssen sie regelmäßig auf Rostschäden geprüft werden. Werden Gasrohre verkleidet, müssen ausreichende Lüftungsöffnungen bleiben.

Gasgeräte brauchen immer ausreichend Luft zum Verbrennen. Deshalb müssen Öffnungen in Türen frei bleiben. Sollen besser abgedichtete Fenster und Türen eingebaut oder Geräte installiert werden, die ebenfalls Luft aus dem Raum abziehen, etwa Dunstabzugshauben oder Wäschetrockner, sollte zuvor ein Fachmann konsultiert werden. Bei Herden, die an einer Gas-Steckdose angeschlossen sind, darf der Gasschlauch nicht verdreht oder verknickt sein. Außerdem muss er ausreichend Abstand zu offenen Flammen und zum Backofen haben. Gas-Öfen, -thermen und -durchlauferhitzer müssen regelmäßig vom Fachmann gereinigt und gewartet werden. Wartungsbedarf erkennt man an einer mehr gelb als blau brennenden Flamme, an Rußspuren, ungewöhnlichen Geräuschen oder auffälligem Geruch.



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